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Januar: Liegt viel Schnee im Winter, sollten Sie öfters überprüfen, ob Zweige von jungen Nadelhölzern unter der Schneelast abzubrechen drohen. Gibt es dagegen mildere Wetterperioden, kann man schon neue Gehölze pflanzen. Denken Sie bitte auch an unsere gefiederten Freunde und nutzen Sie die Zeit, um Nistkästen zu bauen. Anleitungen dazu gibt es beim NABU. Ansonsten kann man die Wintermonate nutzen, die Gartengeräte wieder in Ordnung zu bringen.
Februar: Ende Januar Anfang Februar können Sie Tomaten, Paprika und Peperoni aussähen und an einem sonnigen Fensterplatz stellen. Im Handel gibt es dazu die verschiedensten Minigewächshäuser. Jetzt kann man auch Obstbäume und andere Gehölze schneiden, allerdings nur, wenn es eine frostfreie Periode gibt. Das gleiche gilt auch für sommergrüne Hecken, die zum Monatsende hin das erste mal geschnitten werden können. Wenn der Rhabarber beginnt auszutreiben, können Sie über ihn einen großen Blumentopf mit alten Decken bzw. Säcke gefüllt, stülpen. Er wird schneller wachsen und unter Umständen kann mann Ostern den ersten Rhabarber ernten
März: Wenn der Sommerflieder beginnt auszutreiben, wird es Zeit, ihn zurück zu schneiden. Die Zweige werden bis zum ersten Austrieb abgeschnitten. Ab der zweiten Hälfte des Monats können Sie auch den Rasen vertikutieren, vorher sollte dieser allerdings gemäht werden. Diese Arbeiten kann man bis in den April hinein machen. Wenn kein Frost mehr ist, können Sie jetzt auch winterharte Stauden pflanzen. In den Gemüsegarten kann man jetzt ein Frühbeet aufstellen, besser ist jedoch dran, wer ein Gewächshaus sein eigen nennt. Radies, Rettich und zum Monatsende Salat warten auf Aussaat bzw. Pflanzen. Auch können Sie jetzt Obstbäume und -sträucher pflanzen. Achten Sie bitte darauf, das diese im ersten Jahr keine Früchte tragen sollte, damit die ganze Kraft des Baumes für die Wurzelbildung verwendet werden kann.
April: Nach dem Vertikutieren sollten Sie den Rasen regelmäßig mähen, am besten wöchentlich. Radies, Salat, Kohlrabi und alles was der Handel jetzt anbietet, kann jetzt ins Freiland ausgebracht werden. Ebenfalls steckt man jetzt Zwiebeln und setzt Kartoffeln. Auch können jetzt immergrüne Gehölze, wie Kirschlorbeer, Ilex u.a. geschnitten werden.
Mai: Der Rasen muß auch weiterhin wöchentlich geschnitten werden, außer es ist gerade eine Trockenperiode. Entweder Sie warten mit beim Mähen, oder der Rasen muß bewässert werden, damit er von der Sonne nicht “verbrannt” wird. Stehen die Pfingstrosen kurz vor der Blüte, sollte der gesamte Busch mit geeigneten Mitteln abgestützt werden, damit die geöffneten Blüten nicht abknicken. Dieses Abstützen sollten sie bei allen großgewachsenen Stauden machen. Mitte des Monats sind die Eisheiligen, ein wichtiges Datum für den Gärtner, kann doch um diese Zeit der Frost ein letztes mal noch kommen. Sind die Eisheiligen vorbei, können Sie Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis und Bohnen ins Freiland ausbringen. Anfang Mai können Sie ins zukünftige Tomatenbeet Knoblauch aussetzen, er soll verhindern, daß die Braunfäule die Tomaten angreift. Auch sollte man unter keinen Umständen Kartoffeln neben Tomaten setzten. Die Krautfäule bei Kartoffeln und die Braunfäule bei Tomaten werden von den gleichen Erreger angesteckt.
Juni: Im Gemüsegarten sollten Sie weiterhin hacken und Unkraut entfernen, insbesondere nach Regen. Das Hacken verhindert, das das Regenwasser schnell wieder verdunstet, indem die senkrecht führenden Kapillarlinien im Boden zerstört werden. Mitte des Monats beginnt die Erdbeerernte und danach Johannis- und Stachelbeeren. Bis Mitte des Monats kann man noch Rhabarber ernten. Außerdem wird jetzt Salat und Kohlrabi geerntet. Achten Sie auch darauf, ob sich die Blattläuse breit machen. Dagegen hilft eine Schmierseifenlösung. Oftmals sind aber auch andere “Tierchen” schuld. Die Ameisen halten sich Blattlauskolonie, um an deren honigtauartigen Ausscheidungen heranzukommen.
Juli: Im Juli/August werden die Zwiebel geerntet, nachdem das Kraut vorher vertrocknet ist. Der Rasen wird jetzt durch Hitzeperioden stark beansprucht, wässern Sie ihn, wenn es nötig ist in den Abendstunden. Das Hacken ist jetzt weiterhin eine wichtige Arbeit im Garten. Ende des Monats beginnt bei günstiger Witterung die Tomaten und Gurkenernte. Die Tomaten werden an Spiralen festgebunden und nach der 5. Blütenrispe entspitzt, damit alle Früchte ausreifen können.
August: Der August ist der Monat der Ernte. Tomaten, Gurken, Bohnen, Zwiebeln, Kartoffeln, Brokkoli, Weiß- und Rotkohl. Von geernteten Tomaten und Gurken können Sie Samen abnehmen und für die Aussaat trocken lagern. Auf abgeernteten Gemüsebeeten können Sie Gründung säen, der im Herbst umgegraben wird. Achten Sie bei den Tomaten auf die eventuell auftretende Braunfäule. Bei den ersten Anzeichen entfernen Sie die befallenen Blätter. Auch kann man noch mal immergrüne Hecken schneiden. Jetzt werden auch für das nächste Jahr Erdbeerpflanzen ausgesetzt.
September: Unreife Tomaten werden jetzt im Keller gelagert, sie reifen noch nach. Abgeerntete Gemüsepflanzen entfernen und auf dem Kompost entsorgen. Kürbisse und Möhren sind jetzt bereit zur Ernte. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile von allen Gewächsen. Mähen Sie witerhin den Rasen.
Oktober: Der Garten wird jetzt für den Winter vorbereitet. Schneiden Sie verblühte Sträucher ab und häckseln Sie alles. Das Häckselgut können Sie an frostempfindlichen Pflanzen verteilen. Im Gemüsegarten steht noch der Rosenkohl, er wird erst geerntet, nachdem er Frost abbekommen hat.
November: Der Gemüsegarten wird vor dem ersten Frost grobschollig umgegraben. Dabei wird auch der ausgereifte Kompost auf die Beete gebracht und mit umgegraben. Jetzt werden auch die Beerensträucher ausgelichtet. Vermeiden Sie bei Frost den Rasen zu betreten, die Grashalme knicken um , sterben ab und es entstehen häßliche braune Stellen im Rasen.
Dezember: In diesen Monat könnte man die Gartengeräte überprüfen, sowie die Planung für die kommende Saison vorantreiben.
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